Dead Like Me Diary
*~*~*~*~*~*



An der Schwelle zum Glück
Betrete ich die Unendlichkeit.
Ich weiß, es gibt kein zurück,
ich weiß es tut mir leid...

Die Dinge nahmen ihren Lauf,
ich blieb alleine da...
Manchmal warte ich darauf
Das alles wird wie es war...

Nicht immer war ich so wie jetzt,
selten war ich ganz allein.
Ich habe mich komplett verschätzt,
so wollte ich nie sein...



*~*~*~*~*~*



Schwarz die Seele, tot das Herz,
Einsamkeit in schweren Stunden.
Unbemerkt bleibt da der Schmerz,
der dunkelrot umsäumten Wunden.

Alte Narben, neue Schnitte,
übersäht sind Arm und Hand.
Niemand sieht die stummen Schreie,
es ist auch uninteressant.

Tränen fallen, sanft wie Schnee
Und vermischen sich mit Blut.
Langsam tun die Schnitte weh,
langsam tun die Schnitte gut.

Süßer Schmerz und dunkle Stunden,
erst jetzt lass ich das schneiden sein.
Und mit sanft puckernden Wunden
Schlafe ich in Frieden ein...



*~*~*~*~*~*



Ich schließ mich hinter eine Mauer
aus furchtbar hartem, festen Stein.
Denn wenn ich dort bin kann mich keiner
verletzen, denn ich bin allein.
Dort habe ich zwar keine Freunde,
doch das ist besser als der Schmerz
den ich ja ertragen müsste
mit einem gebrochnem Herz...



*~*~*~*~*~*



Ich sehne mich nach vielem,
ich sehne mich nach Macht...
Ich sehne mich nach Liebe
und nach der dunklen Nacht.
Vieles was ich nicht will
werde ich bekommen,
und das, was ich brauche
wurde mir genommen.
Ich sehne mich nach Hause,
ich sehne mich nach dir.
Du wurdest mir genommen,
ich blieb alleine hier...



*~*~*~*~*~*



Tiefe Schnitte, süßer Schmerz,
nur ein Stich mitten ins Herz
kann mich noch verwunden.
Rotes blut in dunklen Stunden...
Nur die Hülle wird verletzt...
Alles was noch in mir schlief
und meine Seele sitzt so tief...
Keiner kommt an sie heran
sodass mich nichts verletzen kann...



*~*~*~*~*~*



Rotes Blut, so wunderschön...
Wunderschön das Blut zu sehen...
Ein Tropfen auf dem heißen Stein,
ein roter Tropfen ganz allein...
Ich hasse es mich selbst zu Ritzen,
ich liebe es mich aufzuschlitzen...
Ich liebe und ich hass auch dich,
doch aufhörn kann ich damit nicht...



*~*~*~*~*~*



Tränen über Tränen
nichts ist wie es wahr...
Träume in der Ferne
das Wasser ist so klar...
Meeresklang in Muscheln,
lange ist es her..
Die Träume sind gestorben,
Gedanken kühl und leer...



*~*~*~*~*~*



Verletzen ist einfach
und lieben ist schwer.
Mach ruhig so weiter,
doch ich kann nicht mehr.
Du hast mich verletzt,
ich lieb dich noch immer.
Machst du jetzt so weiter?
Es wird nur noch schlimmer...
Du machst es dir einfach
mein Herz wird so schwer...
Ich weiß nicht mehr weiter...
Ich lieb dich so sehr...



*~*~*~*~*~*



Ich scheiß auf die Welt
und auch auf das Leben.
Ich hasse die Sonne,
den Wind und den Regen.
Die Menschen auf Erden
kann ich nicht leiden.
Alles was atmet kann
mir gestohlen bleiben.
Ich hasse mich selbst,
ich hasse auch dich.
Das was ich liebe
gibts einfach nicht...



*~*~*~*~*~*



Gedanken ziehen ihre Kreise
einsam und alleine...
Allein und einsam kreisen
meine Gedanken
nur um das Eine...
Die Einsamkeit ist alleine
und umkreist mich
mit ihren Gedanken...

 

Was wäre, wenn du bei mir wärst?
Würde es mir gut gehn?
Was wäre, wenn du hier wärst?
Würde ich verstehen?
Was wäre, wenn du bei mir wärst?
Hätte ich mehr Mut?
Was wäre, wenn du noch hier wärst?
Ginge es mir gut?



*~*~*~*~*~*



Alleine im Leben irr ich umher,
die Angst ist mein Begleiter.
Sie loszuwerden fällt mir schwer,
so geh ich einfach weiter.

Sie frisst mich auf, ich will das nicht,
ich laufe vor ihr weg.
Doch die Angst umklammert mich
und wirft mich in den Dreck.

Ich bleibe liegen, starr vor Schmerz.
Die Angst lacht mich nur aus.
Sie ist so kalt, erfriert mein Herz
ich will hier endlich raus.

Mein Kopf ist leer, sehnt sich nach Blut
ich setz die Klinge an den Arm.
Der erste Schnitt tut so gut,
mein Herz wird wieder warm.



*~*~*~*~*~*

 

 

Im Dunkel der Zeit scheint ein Licht...
Doch in der Düsternis des nichts geht es unter...
Die tiefe Leere des nichts greift um sich,
verwandelt alles in nichts...
nichts ist mehr wichtig, denn wichtig ist nichts.
nichts ist mehr alles, denn alles ist nichts...
Die Dunkelheit breitet sich in mir aus...
Und so werde ich zunichte gemacht...

 





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